Zur Stadt Gießen haben viele Menschen eine Meinung. Am meisten gefällt mir der Satz „Wer nach Gießen kommt, weint zweimal: das erste Mal beim Ankommen und das zweite Mal bei der Abreise”.
Ich habe die Stadt, die sich den meisten Menschen (erst) auf den zweiten Blick erschließt, kennen und lieben gelernt und zusammen mit ihrer Region Mittelhessen zu meiner Wahlheimat gemacht. Ja, mit Absicht!
Wie in vielen Städten gibt es auch bei uns Orte, an denen man jeden Tag vorbeigeht und sich denkt „Sapperlot, warum sieht das hier so seltsam aus?” Straßen, auf denen keine Autos fahren und die an einer Wand enden zum Beispiel. Oder das mysteriöse Häuschen auf der Wiese, das aussieht wie eine Miniatur-Kirche.
Diesen Orten gehen die beiden Redakteure des „Gießener Anzeigers”, Rüdiger Dittrich und Björn Gauges, in loser Folge in der Serie „Kritik des Ortes” nach: „besonderen, aber nicht unbedingt besonders schönen Orten, die in Gießen zu entdecken sind” – so die Eigenbeschreibung. Dabei sind äußerst lesenswerte Stücke entstanden, die mir schon oft Fragen beantwortet und Augen geöffnet haben – unter anderem die nach der oben genannten Straße. DANKE dafür!
Früher war es so, dass die Zeitungen solche Serien auch online gebündelt haben. Seitdem jedoch Redaktionssystemen nur noch zentral bereit gestellt und automatisiert gefüllt werden, gehen solche Folgen verloren. Damit es der „Kritik des Ortes” so nicht geht, stelle ich hier eine kuratierte Linkliste zur Verfügung und wünsche Allen viel Vergnügen bei der Lektüre:
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